CMD

Knirschschiene

Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion, kurz CMD ist der Überbegriff für den Bereich der Funktionsstörungen. Zähneknirschen, Zähnepressen oder Gelenkknacken sind die häufigsten Funktionsstörungen. Häufig werden diese vom Patienten selbst nicht wahrgenommen. Viele Patienten knirschen oder pressen in der Nacht auf ihren Zähnen, einige auch am Tag. Eine Knirschschiene schützt die Zähne und entlastet die Kieferstrukturen!

CMD Therapie München

Eine Knirschschiene schützen die Zähne vor weiterem Zahnschmelzabrieb und entlastet die Kieferstrukturen.

Symptome und Ursachen

Patienten die an Fehlfunktionen leiden, berichten häufig von Verspannungen im Hals- und Nackenbereich, schlechtem Schlaf, Kopfschmerzen oder Gelenkknacken und Gelenkreiben. Ursächlich kann exogener Stress im beruflichen oder privaten Alltag sein, aber auch interner Stress durch zum Beispiel nicht bekannte Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Intoleranzen kann zu Zähneknirschen und Zähnepressen führen.

Folgen

Vor allem Zähneknirschen führt zur Abnutzung des Zahnschmelzes. Dadurch kann der Biss absinken und Fehlkontakte beim Beißen entstehen. Eine Überlastung der beteiligten Kieferstrukturen ist die Folge. Aber auch fehlende Zähne, zu hohe Füllungen oder Kronen können zu einem Fehlbiss führen, der Knirschen und somit Probleme verursachen kann. Eine genaue Untersuchung der beteiligten Strukturen sowie eine umfangreiche Funktionsanalyse ist in diesen Fällen für eine Diagnostik obligat. Untersuchungen durch Orthopäden ergänzen in einigen Fällen die Diagnostik. 

Funktionsanalyse und Bissvermessung

Der Oberkiefer ist fest am Schädel fixiert und steht bei jedem Patienten in einem individuellen Neigungswinkel zu den Kiefergelenken. Um die Aufbissschiene optimal anzupassen ist es wichtig, die exakte Position des Oberkiefers im Schädel zu registrieren. Dazu wird mit einem Übertragungsbogen der Neigungswinkel des Oberkiefer am Schädel vermessen und die ermittelten Werte in einen Kiefersimulator übertragen. Mit individuell hergestellten Bissplatten wird der Biss von Unterkiefer zu Oberkiefer fixiert und ebenfalls in einen Kiefersimulator übertragen. Somit wird die Schiene nach individuellen Patientendaten exakt passend hergestellt.

Als ganzheitliche Praxis berücksichtigen wir bei der Bissregistrierung jedoch auch die am Kopf, Hals und Nacken liegenden Muskeln, Sehnen und Knochen bei der Bissregistrierung. Wir empfehlen vor der Funktionsanalyse und Bissregistrierung durch Physiotherapie und Osteopathie die Kopf-, Hals- und Nackenstrukturen in ein muskulo-skelettales Gleichgeweicht zu bringen um Fehlregistrierungen durch Verspannungen oder Fazienverklebungen zu verhindern.

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