Wurzelbehandlung

Zahnerhalt ist das Ziel jeder modernen Zahnheilkunde.

Karies (bakteriell), Trauma oder Überlastung (a-bakteriell) können die Ursache für die Entzündung oder das Absterben eines Zahnnerven darstellen. Je nach Ursache und Immunlage kann ein solcher Prozess auch chronisch und ohne Beschwerden ablaufen. Ein solcher chronischer „Herd“ kann sich äußerst negativ auf den Organismus auswirken und sollte unbedingt behandelt werden.

Moderene Zahnheilkunde kann heute Zähne retten, die noch vor einigen Jahren entfernt worden wären!

Nach radiologischer Bildgebung wird ein solcher Zahn unter Betäubung und Abschirmung zur Mundhöhle (Kofferdamm) eröffnet und das entzündetet oder tote Nervengewebe entfernt. Je nach Zahnart ( Schneidezahn, kleiner Backenzahn, großer Backenzahn) kann ein Zahn zwischen 1 und 3 Wurzeln haben. Diese Wurzeln beinhalten bis zu 4 oder 5 Nervenkanäle. Das Auffinden dieser ist durch Zuhilfenahme optischer Vergrößerungen heute deutlich einfacher, als noch vor vielen Jahren. Hauptziel ist die Dekontamination und Aufbereitung der Kanäle bis zur Wurzelspitze. Hierzu werden die Kanalwände mit elektrischen, motorbetriebenen Feilen gesäubert, die Kanäle vergrößert und die Kanallänge elektronisch bestimmt. Unterschiedlichen Spüllösungen dienen dem Ziel der Restgewebsauflösung und Ausschwemmung der Toxine. Zwischenzeitlich wird ein Medikament für einige Tage in den Zahn eingebracht, dass den Heilungsverlauf zusätzlich unterstützt. Abschließend werden die Kanäle mit passenden plastischen Stiften abgefüllt und der Zahn mit einer zahnfarbenen Komposite-Füllung verschlossen. Bleibt ein solcher Zahn über einen Zeitraum von 6-12 Monaten beschwerdefrei, sollte er mit einer Labor gefertigten Krone vor Frakturen geschützt werden.

 

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