Parodontitis – Entzündungen der Zahn umliegenden Gewebe

Zahnfleischbehandlung

Viele Patienten leider unter Zahnfleischerkrankungen, ohne dies selbst zu wissen. Mundgeruch, Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang können Anzeichen für diese Erkrankungen sein. Ursächlich sind oft an den Zähnen haftende Beläge, die den Nährboden für eine bakterielle Entzündung  darstellen. Besteht eine Entzündung des Zahn umliegenden Gewebes zu lange, fängt der Zahnhalteapparat an sich abzubauen und zurück zu bilden. Es entstehen Zahnfleischtaschen die beim häuslichen Zähneputzen nicht mehr gereinigt werden können und somit gute Nischen für weitere Bakterienbesiedlung darstellen. Zahnsteinbildung unter dem Zahnfleisch an der Wurzeloberfläche ist eine weitere Folge. Durch schonende Reinigung der Taschen und Wurzeloberflächen durch den Zahnarzt werden vorhandene Biofilme zerstört, Entzündungs- und Granulationsgewebe entfernt und somit die Ausgangslage für eine Ausheilung geschaffen. Modernste Techniken und Instrumente ermöglichen diese Eingriffe für den Patienten komfortabel und ohne Schmerzen.

Je nach Entzündungsgrad und Erkrankungsstadium macht es sinn, die Erreger in den Zahnfleischtaschen mikrobiologisch untersuchen zu lassen. Hierzu wird mit sterilen Papierspitzen ein Abstrich aus den tiefsten Taschen genommen und in einem externen Labor die vorhandenen Bakterien untersucht. Nach ca. 14 Tagen liegt das Ergebnis der Labor Untersuchung vor und die Aufschlüsselung der Keime kann mit den Patienten besprochen werden. Bei bestimmten Keimen oder Keimkonstellationen, sowie bei nicht-Ansprechen der alleinigen mechanischen Taschenreinigung durch den Zahnarzt kann eine auf die Erreger passende Antibiotika-Therapie das gewünschte Ergebnis unterstützen.

 

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